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Durchschlafen als Allergiker

Dass das Inhalieren gerade dann eine Atem-Erleichterung mit sich bringt, wenn die Nase verstopft ist, die Stirnhöhlen entzündet sind oder ein quälender Reizhusten sich ausgebreitet hat, ist bekannt. Das Inhalieren sorgt bei diesen Symptomen und Krankheiten, die temporär begrenzt sind, für eine Linderung der Symptome – vor allem auch zu den Zeiten, in denen die Einschränkungen besonders hoch sind, also beispielsweise nachts. Auch Allergiker haben das Inhalieren längst als lindernde Sofortmaßnahme für sich entdeckt. Befolgen sie den Rat, auf Inhalationszusätze zu verzichten, kann eine Inhalation auch Niesanfälle, die stets laufende Nase und die tränenden Augen nivellieren. Erlaubt ist Salzwasser als Zusatz sowie dünne Teeaufgüsse, wie beispielsweise mit Fenchel und Kamille. Was beim Allergiker darüber hinaus für erholsame Nächte sorgen kann, verrät dieser Beitrag.

Abbildung 1 : Schlaf ist nötig, um gesund zu bleiben und auch, um einen etwaigen Infekt schnell wieder loszuwerden. Bei der Ausstattung des Schlafzimmers lässt sich vieles positiv beeinflussen.

Abbildung 1: Schlaf ist nötig, um gesund zu bleiben und auch, um einen etwaigen Infekt schnell wieder loszuwerden. Bei der Ausstattung des Schlafzimmers lässt sich vieles positiv beeinflussen.

Tipp: Ein allergiefreies Schlafzimmer sorgt für entspannte Nächte

Um ein allergiefreies Schlafzimmer generieren zu können, muss zunächst klar sein: Worauf reagieren denn Nase und Atemwege allergisch? Die Hausstaubmilbenallergie, die meist im Winter während der Heizperiode auftritt, sieht zunächst aus wie eine reguläre Erkältung: Die Nase läuft, die Augen jucken und ein Husten plagt die Betroffenen. Um zu verhindern, dass die Allergie zu einer chronischen Entzündung der Atemwege wird, ist eine Behandlung ratsam, und auch die Umsetzung dieser Tipps für ein allergiefreies Schlafzimmer:

  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Eine auf den Allergiker abgestimmte Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit trägt in weiten Teilen zu einem erholsamen Schlaf bei. Eine optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 Prozent, die Maximaltemperatur liegt bei 18 Grad Celsius, besser weniger. Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig, um einen optimalen Luftaustausch zu ermöglichen. Über den richtigen Zeitpunkt dazu entscheidet vor allem die Art der Allergie. Wer auf Pollen allergisch reagiert, sollte eher nachts lüften oder einen Pollenfilter installieren.
  • Ausstattung des Schlafzimmers. Wer dem Schlafzimmer eine Rundum-Kur verpassen möchte, sollte in diesem Zusammenhang auf einen Bodenbelag setzen, der Haare und Staub nicht festhalten und dann wieder aufwirbeln kann. Teppichböden und Vorleger, die morgens für einen kuschlig weichen Auftritt sorgen, sind keine gute Idee. Auch in punkto Deko und Accessoires sollte besser reduziert werden. Zimmerpflanzen können einen entspannten Schlaf schnell zunichtemachen. Wer nicht auf Grünes im Schlafzimmer verzichten möchte, sollte auf Hydrokulturen anstatt auf in Blumenerde gepflanzte Blumen setzen.
  • Schlafgemach für Allergiker. Natürlich kommt auch dem Bett selbst eine große Bedeutung zu. Vor allem beim Matratzenüberzug unterscheiden sie sich. So gibt es Überzüge aus Bio-Baumwolle oder eine Hygiene-Variante, die aus Baumwolle und Lyocell gefertigt ist. Auch das Inlett des Matratzenüberzugs können Allergiker wählen. Je nach Allergie und individuellen Schlafgewohnheiten kann eine allergiegeeignete Matratze aus Kaltschaum, aus Naturlatex oder aus viscoelastischem Schaum die richtige Wahl darstellen.

Eine bedachte Schlafzimmer-Einrichtung hilft nicht nur dem Allergiker

Ein gesunder Schlaf ist nicht nur für den Allergiker wichtig, sondern auch für jeden Otto-Normalverbraucher, der ausgeschlafen und fit sein Leben bestreiten möchte. Um das zu können, haben Schlafexperten eine Reihe von Anforderungen an den „perfekten“ Schlafraum zusammengestellt. Diese sollten nach Möglichkeit eingehalten werden, um einen gesunden Schlafraum zu kreieren:
Wer ein Eigenheim plant, hat die besten Chancen, um einen Schlafraum zu konzipieren, der von Grund auf einen gesunden Schlaf ermöglichen kann. Eine Mindestgröße von 7,5 Quadratmeter muss der Schlafraum haben – und das pro in ihm schlafende Person. Nur so ist ausreichend Sauerstoff während der Nacht im Raum verfügbar. Apropos Sauerstoff: Vor dem Schlafgehen ist das Lüften Pflicht. Auch bei offenem Fenster zu schlafen, kann für einen erholsamen Schlaf sorgen.

Abbildung 2 : Dem Sauerstoffaustausch kommt im Schlafzimmer eine große Bedeutung zu - sowohl um einen Erkältungsinfekt zu verhindern, als auch um diesen schnell wieder auszukurieren.

Abbildung 2: Dem Sauerstoffaustausch kommt im Schlafzimmer eine große Bedeutung zu – sowohl um einen Erkältungsinfekt zu verhindern, als auch um diesen schnell wieder auszukurieren.

Natürlichkeit ist auch bei der Ausstattung des Raumes wichtig: Atmungsaktive Materialien (Putz und Farben) sind ein entscheidender Faktor, was die Wand- und Deckengestaltung angeht. Bezüglich der Farbe gilt: Helle Töne sorgen für entspannte Nächte. Grundsätzlich wird auch empfohlen, die Decke heller als die Wände zu halten. Holzböden sollten nur mit Ölen und Wachsen behandelt werden, die eines natürlichen Ursprungs sind. Ähnliches gilt auch für das Mobiliar: Heimische Hölzer und offenporige Oberflächen sind die beste Wahl. Gegenstände, die Elektrosmog in den Schlafraum bringen (Computer, Fernseher, etc.), sind besser zu verbannen.

Ruhig und dunkel sollte der Schlafraum sein. Diese Forderung kann mithilfe entsprechender Rollläden ermöglicht werden, die nicht nur für Schallschutz sorgen, sondern den Raum auch abdunkeln. Bei der Positionierung des Bettes wird eine Nord-Süd-Ausrichtung empfohlen. Der Kopf ruht dabei entspannt im Norden. Die Beine ragen gen Süden.

Schlaf ermöglicht eine schnellere Genesung – auch bei einer Erkältung

Dass viel Schlaf besonders dann wichtig ist, wenn eine Erkältung den Körper schwächt, ist kein Ammenmärchen aus Großmutters Zeiten, sondern biologisch bedingt. Das Immunsystem eines Menschen ist nämlich im Schlaf ganz besonders aktiv und scheucht die Krankheitserreger aus dem Körper. Vor allem die sogenannten Tiefschlafphasen sind wichtig, um der Psyche und dem Körper Regeneration zu verschaffen.

Um entspannt zu schlafen – trotz Erkältung – kann es gut und sinnvoll sein, einen Erkältungstee zu trinken, bevor das Schlafzimmer angesteuert wird. Eine Schlafmaske und ein absolut abgedunkelter Raum geben dem Körper das „Schlaf-Signal“. Auch die Temperatur ist entscheidend, denn erst wenn die Körpertemperatur sinkt, kommt das Gehirn in den Schlafmodus. Das gelingt besonders gut nach einem heißen Vollbad oder einer Dusche. Die Schlafzeit ist im Übrigen weniger entscheidend, als die Qualität des Schlafes.

Abbildung 1: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © JanClaus (CC0 Public Domain)