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Welche Kochsalzlösung eignet sich zum Inhalieren?

Bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen hat die Inhalation mit Salz in Verbindung mit Feuchtigkeit einen sehr wohltuenden Einfluss. Das wird auch bei einem Aufenthalt am Meer immer wieder deutlich. Denn die salzhaltige Luft schützt ganz natürlich die Atemwege und hilft den Schleimhäuten sich zu regenerieren. Dieser Effekt kann auch mit einer Salzwasser-Inhalation imitiert werden. Aber welche Salzlösung eignet sich am besten zum Inhalieren?

Welche Kochsalzlösung eignet sich für die Inhalation?

Für die Inhalation mit Salz eignet sich herkömmliches Kochsalz wie zum Beispiel Stein- oder Meersalz bestens, um die Atemwege zu befeuchten und so der Entstehung von Infekten entgegenzuwirken.

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Wie wirkt Kochsalz beim Inhalieren?

Für die Inhalation wird aus Kochsalz und Wasser eine Mischung hergestellt, die in Form von kleinen Tröpfchen in die Atemwege gelangen. Dies geschieht mit Hilfe von elektrischen Verneblern oder mittels Wasserdampf. Die Tröpfchen haben den Vorteil, dass sie festsitzenden Schleim lösen, die Atemwege befeuchten und den natürlichen Schleimfluss anregen. Beim Beginn einer Erkältung mit Schnupfen befreit eine Inhalation mit Kochsalz die Nase und lindert die Beschwerden. Daher kann mit einer Salz-Inhalation Erkältungskrankheiten auch wirksam vorgebeugt werden. Regelmäßige Inhalationen in der Herbst- und Winterzeit schützen die Schleimhäute und bewahren sie vor dem Austrocknen. So wird auch der Ansteckungsgefahr positiv entgegengewirkt.

Mit Salz inhalieren – Wie funktioniert das?

Kochsalzlösung kann auf verschiedene Weise inhaliert werden:

1. Inhalation mit Wasserdampf

Für die Inhalation mit Wasserdampf ist die Kochsalzlösung in einem Topf zum Kochen zu bringen und anschließend in eine Schüssel umzufüllen. Der Patient muss sich dann in gebeugter Sitzhaltung vor die Schüssel setzen und den Wasserdampf einatmen. Dabei ist auf den sicheren Stand der Schüssel zu achten, denn es besteht erhöhte Verbrühungsgefahr, wenn das Gefäß umkippen sollte. Die Wasserdampf-Methode ist besonders bei einfachen Erkältungskrankheiten mit Schnupfen geeignet.

2. Inhalation mit Vernebler

Bei dem Einsatz von Verneblern wird bei der Inhalation per Druckluft oder Ultraschall die Salzlösung zerstäubt. Die Inhalation erfolgt über den Mund- und Nasenaufsatz. Besonders vorteilhaft ist bei dieser Variante, dass im Gegensatz zu der Wasserdampf-Methode noch kleinere Tröpfchen erzeugt werden, die bis in die untersten Atemwege vordringen. Daher eignet sich die Inhalation mit Verneblern besonders gut bei Bronchitis oder anderen Erkrankungen der unteren Atemwege. In unseren Inhalator Testberichten werden verschiedene Modelle vorgestellt.

Kochsalzlösung selbst herstellen

Kochsalzlösung kann ganz einfach selbst hergestellt werden. Besonders wichtig ist jedoch, dass die Lösung keimfrei (steril) ist, damit nicht zusätzliche Belastungen für die Atemwege entstehen. Zur Herstellung einer Kochsalzlösung ist das Wasser deshalb vor der Inhalation abzukochen.

Für die Herstellung von Kochsalzlösung ist zunächst ein Liter Wasser in einem Topf zum Kochen zu bringen. Anschließen wird der Topf vom Herd genommen und dem Wasser wird ein gehäufter Teelöffel Kochsalz hinzugegeben. Das entspricht etwa 9 Gramm Kochsalz. Wenn die Inhalation mittels eines Verneblers erfolgen soll, muss die Kochsalzlösung vor der Anwendung gut abgekühlt sein. Selbst hergestellte Kochsalzlösung kann maximal 24 Stunden aufbewahrt werden. Danach sollte sie nicht mehr verwendet werden, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Wer sich die eigenhändige Herstellung von Kochsalzlösung nicht zutraut, kann die sterile Salzlösung auch in der Apotheke kaufen. Hier sind die fertigen Kochsalzlösungen in praktisch zu dosierenden Mengen erhältlich. Damit verlängert sich auch ihre Haltbarkeit.

Kochsalzlösung richtig inhalieren

Folgende Tipps sollten bei der Inhalation mit Kochsalz beachtet werden, um einen heilenden Effekt zu erzielen:

  1. Der Patient sollte während des Inhalationsvorgangs langsam ein- und ausatmen.
  2. Bei einer Erkältung empfiehlt es sich zwei bis drei Mal täglich für zehn bis zwanzig Minuten zu inhalieren.
  3. Kinder inhalieren am besten mit einem Vernebler, da die Kochsalzlösung hier im kalten Zustand verwendet wird und somit die Verbrühungsgefahr entfällt.
  4. Bei der Selbstherstellung von Kochsalzlösung sollte unbehandeltes Salz verwendet werden, welches frei von Zusätzen ist. Das kann beispielsweise Meer- oder Steinsalz sein.

Die Inhalation von Kochsalz ist eine sehr gute Vorbeugungsmaßnahme, um Atemwegserkrankungen in den kalten Wintermonaten auszuschließen. Die Schleimhäute werden vor dem Austrocknen geschützt. Trockener Heizungsluft oder Reizungen durch Kälte wird so positiv entgegengewirkt. Aber auch bei bereits bestehenden Erkältungen oder Atemwegsbeschwerden kann die Inhalation mit Kochsalzlösung die Beschwerden in kurzer Zeit lindern. Bessert sich der Zustand jedoch nicht, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen.