facebook_pixel

Inhalieren mit Wick VapoRub

Die meisten Menschen kennen Wick VapoRub ausschließlich als Erkältungssalbe, die auf Brust, Hals und Rücken gerieben wird und verstopfte Nasen befreit. Neben dieser Behandlungsform kann die Salbe jedoch auch in warmem Wasser aufgelöst und als praktische Inhalationslösung benutzt werden.

Dabei müssen allerdings einige Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, denn Wick VapoRub ist nicht bei allen Krankheiten und auch nicht für alle Menschen geeignet.

Wie wird Wick VapoRub als Inhalationslösung angewendet?

InhalierenDie Anwendung von Wick VapoRub als Salbe ist wohl allgemein bekannt. Als Inhalationslösung wird es aber nur selten verwendet. Dabei ist die Verwendung als solche ganz einfach. Lediglich ein bis zwei Teelöffel der Salbe werden in einem Liter heißem Wasser aufgelöst und die so entstandene Lösung zur klassischen warmen Inhalation eingesetzt. Neben der Salbe und Wasser sind dafür nur ein Topf oder eine Schale mit großem Durchmesser und ein Handtuch notwendig.

Ist das Wick VapoRub aufgelöst, müssen die Dämpfe für etwa 15 Minuten eingeatmet werden. Währenddessen sollte die normale Atmung beibehalten und das Handtuch alle zehn Atemzüge gelüftet werden. Auf diese Weise werden Schwindel und Kopfschmerzen vermieden.

Die Alternativen zur warmen Inhalation

Als Alternative zur warmen Wick VapoRub Inhalation mit Wasserdampf existiert auch ein Inhalationsstick. Im Format eines Klebestiftes gehalten kann dieser bequem überallhin mitgenommen werden. Zur kalten Inhalation wird er einfach für einige Sekunden an die Nase gehalten. Die austretenden Dämpfe befreien die Atmung.

Eine zweite Variante der kalten Inhalation ist natürlich die Verwendung als Salbe. Aufgetragen auf Hals, Brust und Rücken wirkt sie krampflösend auf die Muskulatur der Atemwege und befreiend auf die Atmung. Die Mischung aus ätherischen Ölen und Auszügen hat einen abschwellenden Effekt auf die Schleimhäute, sobald sie durch die Wärme der Haut freigesetzt werden.

Wie wirkt die Inhalation von Wick VapoRub?

Wie bereits beschrieben hat Wick VapoRub einen befreienden Effekt auf die Atmung, der im Normalfall direkt nach dem Beginn der Inhalation – ob als Lösung, Stift oder Salbe – eintritt. Diese Wirkung kann hauptsächlich auf das enthaltene Levomenthol und Eukalyptusöl zurückgeführt werden. Zusätzlich hat Wick VapoRub eine positive Wirkung auf die Bronchien, wirkt schleimlösend und entzündungshemmend. Dadurch kann die Mischung alle Symptome einer Erkältung lindern und das Allgemeinbefinden verbessern.

Einreiben, warme Inhalation oder Inhalationsstick – Vor- und Nachteile der Behandlungsformen

SalbeDie einfachste Form der Behandlung mit Wick VapoRub ist der Inhalationsstick. Mobil und ohne Vorbereitung einsetzbar, befreit er die Nase und lindert Symptome der Atemwege. Allerdings nur für einen Moment. Und das auch nur, wenn die Beschwerden nicht allzu schwer sind. Eine Befeuchtung der Schleimhäute kann damit ebenfalls nicht erreicht werden. Die Wirkungskraft des Stiftes ist also sehr eingeschränkt.

An nächster Stelle kommt der Einsatz als Salbe. Die Einreibung erfordert nur wenige Momente. Die Wirkung hält hingegen recht lange an. Durch die direkte Nähe zu Nase und Mund ist der Effekt direkter. Auch hier gibt es allerdings keine Befeuchtung. Zudem kann der Kontakt zur Haut allergische Reaktionen oder Reizungen hervorrufen. Als befreiendes Mittel in der Nacht ist die Salbe aufgrund ihrer langen Wirkung ideal.

Wird Wick VapoRub als Inhalationslösung eingesetzt, wirkt es am stärksten. Sekret wird verflüssigt, Schleimhäute befeuchtet, die Durchblutung angeregt. Die Atemwege schwellen ab, wodurch festsitzender Schleim besser abfließen kann. Dadurch wirkt Wick VapoRub als Inhalat nicht nur am stärksten, sondern auch am vielfältigsten. Damit es diese Effekte entfalten kann, ist jedoch auch etwas mehr Aufwand als bei Salbe und Stift notwendig.

Eignet sich Wick VapoRub für Inhalationsgeräte?

Frau-mit-InhalatorAufgelöst in heißem Wasser kann Wick VapoRub problemlos zur klassischen Inhalation genutzt werden. Da das enthaltene Levomenthol aber stark reizend wirken kann, wenn es in direkten Kontakt mit der Schleimhaut kommt, ist ein Einsatz im Inhalator nur bedingt möglich.

Einfache Inhalatoren, die lediglich aus einem Behälter für das Wasser und einer Maske für Nase und Mund bestehen, können mit der Wick VapoRub Lösung gefüllt werden. Bei der Konzentration muss aber natürlich auf das maximale Fassungsvermögen des Inhalators geachtet werden. Die angegebene Menge ist auf einen Liter ausgerichtet. Die meisten Inhalationsgeräte fassen jedoch gerade einmal ein- bis zweihundert Milliliter. Hier reicht also ein Bruchteil der Salbe aus.

Bei Verneblern ist der Einsatz von Wick VapoRub hingegen nicht empfehlenswert. Da bei diesen Geräten nicht nur das Wasser, sondern auch der Zusatz in kleinste Tröpfchen verwandelt wird, kommt das Levomenthol unweigerlich in Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase und des Mundes. Reizungen sind hier selbst bei wenig empfindlichen Menschen vorprogrammiert.

Wann darf Wick VapoRub nicht inhaliert werden?

Da Wick VapoRub Menthol und Eukalyptus enthält, eignet es sich nicht für Säuglinge und kleine Kinder. Schwangere sollten ebenfalls auf die Anwendung verzichten, da die Wirkstoffe vorzeitige Wehen und damit Fehlgeburten auslösen können.

Wer überempfindlich auf Menthol, Kampfer oder Eukalyptus reagiert, muss den Kontakt und die Inhalation vermeiden. Gleiches gilt für Asthmatiker und Menschen mit bereits stark gereizten oder entzündeten Atemwegen.

Liegen folgende Krankheiten vor:

  • Asthma
  • Keuchhusten
  • Lungenentzündung
  • Pseudokrupp
  • Neigung zu Stimmritzenkrämpfen
  • Allergien

ist Wick VapoRub also nicht geeignet.

Wick VapoRub ist ein vielseitiges Mittel, das bei Schnupfen, Heiserkeit, Bronchitis, Sinusitis und erkältungsbedingten Symptomen eingesetzt werden kann. Richtig angewendet sorgt es für befreites Atmen und kann schon allein durch diese Wirkung das gesamte Allgemeinbefinden verbessern. Ein Wundermittel für jede Situation ist es jedoch nicht. Bei der Anwendung sollte daher Vorsicht walten, vor allem wenn bereits chronische Krankheiten der Atemwege bestehen.